Logbuch


Nominiert als Handwerksunternehmen des Jahres 2021

Mit dem Preis „Handwerksunternehmen des Jahres“ ehrt die Handwerkskammer Freiburg jedes Jahr Betriebe, die sich mit innovativen Ideen und außergewöhnlichem Engagement erfolgreich am Markt platziert haben und dabei Verantwortung für Mitarbeiter und Gesellschaft übernehmen.

Der Organist der Queen

Persönliche Widmung von Martin Baker zur Orgel von Bad Godesberg

„Dear Claudius, I loved playing this wonderful instrument – many congratulations on producing such a musical and versatile organ. Very best wishes, Martin Baker.“

Die fliegende Orgel von Alpirsbach

Meister der himmlischen Flötentöne

Dieses einzigartige Instrument kann auf Luftkissen durch die Kirche schweben

In der Klosterkirche in Alpirsbach steht eines der spektakulärsten Instrumente Deutschlands: Die Winterhalter-Orgel in der Klosterkirche kann auf Luftkissen durch das Kirchenschiff schweben. Wir haben uns die faszinierende Orgel näher angeschaut.


Lesen Sie diesen wunderbaren Artikel mit

viel Bild und Videomaterial auf Südkurier.de

> zum Artikel

Quellenangaben
Autor, Foto: Kevin Rodgers | 11/2018 | Südkurier

Meister der himmlischen Flötentöne

 

Meister der himmlischen Flötentöne

Die Geschichte einer Leidenschaft

> zum Artikel
Mein Ländle ist eine Zeitschrift, die die schönsten Seiten Baden-Württembergs darstellt. Eine Zeitschrift, die begeistert, animiert und Freude macht. Eine Zeitschrift für die Menschen im Ländle. Mein Ländle erscheint sechsmal jährlich jeweils am ersten Samstag im Januar, März, Mai, Juli, September, November.

Quellenangaben
Autor: Gudrun Schillack | 06/2018 | Mein Ländle

 

Hoher Besuch

Besuch bei Oberharmerbachs Orgelbauer Winterhalter (von links): Intonateur Alois Schwingshandl erklärte dem Grünen-Landtagsabgeordneten Thomas Marwein und Staatssekretärin Petra Olschowski die Mensur der Pfeifen (von links). Firmenchef Claudius Winterhalter und Bürgermeister Richard Weith folgten den Ausführungen. ©Lehmann-Archiv

Ein Fernsehbericht über die Oberharmersbacher Orgelbauwerkstatt Winterhalter weckte die Aufmerksamkeit der Staatssekretärin im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Petra Olschowski. Zusammen mit dem Grünen-Landtagsabgeordneten Thomas Marwein stattete sie dem Betrieb einen Besuch ab.

Die Orgelbauwerkstatt wurde 1955 von Franz Winterhalter gegründet. Aus bescheidenen Anfängen heraus wuchs ein Betrieb, dem ein hervorragender Ruf vorauseilt. Sein ältester Sohn Claudius übernahm 1985 die Werkstatt, die inzwischen zu den renommiertesten Orgelbaubetrieben in Deutschland gehört. Mehr als einmal ließ er mit seinen unkonventionellen und gewagten, aber immer auch überzeugenden Lösungsansätzen die Fachwelt aufhorchen.
Zu seinen mehr als 70 Orgeln – jede ein Kunstwerk für sich – zählt unter anderem die gelungene Erneuerung der Orgel in der berühmten Wieskirche im Allgäu, die symphonischen Konstanzer Konzilsorgel und die jüngst fertig gestellte »Doppel-Orgel« in Gelnhausen.

»Schnapsidee« ein Erfolg

Mit der 17 Tonnen schweren, auf Luftkissen fahrbaren Orgel-Skulptur in der Alpirsbacher Klosterkirche hat er mit seiner Mannschaft ein weltweit einmaliges Meisterstück (2008) fertiggestellt. »Gerade bei dieser Orgel spürten wir viel Gegenwind«, erinnert Claudius Winterhalter an die Genehmigungsphase des spektakulären Instruments, das manche für eine »Schnapsidee« hielten. Nach Information der »Staatlichen Schlösser und Gärten« hat sich der Besucherstrom seit 2008 mehr als verdoppelt.
Der Rundgang durch die Werkstatt zeigte den Besuchern aus Stuttgart, welche Komplexität die »Königin der Instrumente« von der ersten Idee bis zum Einspielen im Kirchenraum einnimmt. Bis zu 80 000 Teile müssen hergestellt werden und perfekt zusammenpassen.

Die Materialien umfassen eine ganze Bandbreite: Aus mindestens fünf verschiedenen einheimischen Hölzern entstehen Gehäuse, Windladen, Pfeifen und feinste Trakturteile, dazu unterschiedlich legierte Zinnpfeifen und diverse Metalle wie Messing, Edelstähle und schwarz geschmiedetes Eisen, Leder vom Hirsch, Elch und Schaf. »Dann kommt es darauf an, mit hochmotivierten Mitarbeitern ein Topergebnis zu erzielen«, lobt Winterhalter seine Mannschaft.
Nicht nur die Komponenten der Orgel, auch die Menschen in der Werkstatt müssten harmonieren. Jeder habe seinen Schwerpunkt. Und es sei nicht einfach, in jüngster Zeit geeignete Nachwuchskräfte zu finden. Man beobachte einen latenten Mangel an Begabung und Veranlagung für die vielschichtige Ausbildung: »Wir haben aktuell wieder eine Auszubildende, die zu uns passt«, gibt er sich zuversichtlich.

Viele technische Finessen

Einige fertiggestellte Blasbälge in der Montagehalle führen zu einem der wichtigsten Bestandteile der Winterhalter-Instrumente. Es geht trotz vieler technischer Finessen vor allem um den Klang. »Orgeln sind große Blasinstrumente die ihren speziellen Sound auch von der Lebendigkeit und Atmungsqualität der Windanlage beziehen«, erklärt er das speziell entwickelte Windsystem. Dieser klangliche »Wind-erkennungseffekt“ gehöre zur Handschrift der Winterhalter-Orgeln, die zusammen mit den zeitgenössischen Prospekt-Entwürfen eine gewisse Unverwechselbarkeit schaffe.

Bis zu 40 Parameter hat eine Orgelpfeife, unterschiedliche Größen von mehreren Metern Länge bis gerade einmal vier Millimeter. Aufmerksam verfolgten Petra Olschowski und Thomas Marwein die Arbeit des Intonateurs Alois Schwingshandl. Ein außergewöhnliches Gehör und geschickte Hände sind gefragt, um den Pfeifen den richtigen Ton zu entlocken. Bruchteile von Millimeter entscheiden darüber.

Seine Arbeit kommt zur vollen Entfaltung, wenn die Orgel schließlich im Kirchenraum aufgebaut ist und er den spezifischen Klangcharakter der Orgel mit der Akustik des Raumes zu einem harmonischen Ganzen verbindet. »Und dann fasziniert jede Orgel aufs Neue«, zeigt er sich Winterhalter nach über 40 Berufsjahren noch immer begeistert. »Wir erleben einen Wandel«, gibt Claudius Winterhalter mit Blick auf zurückgehende Kirchenbesucher zu bedenken. Der Beruf des Orgelbauers werde sicher nicht museal, aber der Wettbewerb in Deutschland härter. Und er flachst: »Ich hoffe immer noch, dass der Islam sich jetzt mal mit den Thema Orgel beschäftigt.« Zum Abschied verabredete sich Claudius Winterhalter mit seinen beeindruckten Gästen zum großen Jubiläums-Konzert mit Chor und Streichorchester am 2. Dezember in Alpirsbach.

Quellenangaben
Autor: Karl-August Lehmann | 29. Juli 2018 | Baden Online

> zum Artikel

SWR Kunscht! Orgeln für die Zukunft

Orgeln für die Zukunft
5:15 min | 12.1. | 3.15 Uhr | SWR Fernsehen

Der Schwarzwälder Orgelbauer Claudius Winterhalter aus Oberharmersbach verbindet Tradition mit Moderne!

Herzlichen Glückwunsch! Sie wurden als Handwerksunternehmen des Jahres nominiert.

HWK – Freiburg

Preisgekrönt

VAK_01_1200x800
Für die Gesamtgestaltung der Konstanzer Konzilsorgel hat uns das Kuratorium des Vereins Austellungshaus für christliche Kunst e.V. München, den großen Förderpreis verliehen. Damit wurde die künstlerisch- architektonische Gestaltung gewürdigt. Die mit dem Preis verbundene Fördersumme in Höhe von 20.000 Euro erhielt der Auftraggeber. Wir freuen uns und bedanken uns herzlich.

Leistungsnachweis!

tacho_cw

Für alle die schon lange mal wissen wollten was der Chef so treibt, wenn er morgens wegfährt, hier eine nette Dokumentation dazu.

Kurz vor „Zuhause“ habe ich durchs Lenkrad mal den Tagesrapport auf dem geeichten Auto-Tacho fotografiert.

Obwohl ich an diesem Mittwoch zwei Ortstermine hatte, war ich im Laufe des Tages also 9 Stunden und 41 Minuten „auf Achse“. Dabei habe ich 1004 Kilometer zurückgelegt in der erstaunlichen Durchschnittsgeschwindigkeit von 104 km/h! Ich hatte an diesem Tag im Raum München und Nürnberg zu tun. Die dafür vom Schwarzwald aus infrage kommenden Autobahnen gelten als echte Horrorstrecken…aber was tut man nicht alles, um den „Laden“ in Lohn und Brot zu halten… 😉

Farbkommitee

schnuf_0034_

Wenn es um Fragen der Farbgebung an neuen Orgeln geht, werden nicht selten Kunstkomissionen und Bauämter bemüht… Ganz unkompliziert lief das in Schnufenhofen. Auf meine Ankündigung, mit dem Kirchenmaler über die Farbe der neuen Orgel reden zu wollen, kam spontan ein bunt gemischtes „Farbkomitee“* zusammen. Jede farbliche Vorliebe wurde berücksichtigt – mit bestem Ergebnis 😉

* v.l.n.r.
Josef (Türkis)
Monika (Dunkelblau)
Birgit (Pink)
Simone (Lila)
Eva (Weiss)
Josef (Grau)
„Chef“ (Grün)
Andreas (geringelt)
Sebastian (Rot)
Peter (gestreift)
Nikolaus (Orange)
Michael (Hellblau)
„Jacky“ (Schwarz)