Orgelbau

Orgelbau Winterhalter

Orgelbau Winterhalter wurde 1955 von Orgelbaumeister Franz Winterhalter gegründet. Mit durchschnittlich drei Mitarbeitern entstanden kleinere und mittlere Orgeln, die vorwiegend in Schwarzwälder Dorfkirchen ihren Dienst erfüllen.

Seit 1980 leitet Orgelbaumeister Claudius Winterhalter die neue Werkstatt. In dieser Zeit wurden etwa 60 Orgelneubauten und zahlreiche Restaurierungen ausgeführt. Heute beschäftigt Claudius Winterhalter rund ein Dutzend qualifizierte Orgelbauer-Innen.

Wir alle empfinden die Orgel als wunderbares Musikinstrument, das unser Leben bereichert. Wir sind umfassend ausgebildet, arbeiten mit Freude und kennen unsere Möglichkeiten. Durch kontinuierliche Steigerung von Qualität, Leistung und Kreativität, konnten wir in den vergangenen Jahren das Vertrauen wichtiger Auftraggeber gewinnen. Mit Freude stellen wir fest, von namhaften Orgelsachverständigen und Kollegen zur ersten Reihe des aktuellen deutschen Orgelbaus gerechnet zu werden. Wir wollen stets alles daran setzen, dieses Vertrauen in unsre Arbeit mit einem hervorragenden Ergebnis zu bestätigen.
 
Die Tugenden des historischen Orgelbaus sind uns vertraut. Der Umgang mit modernster Technologie ist für uns selbstverständlich. So entstehen bemerkenswerte Orgelinstrumente mit klaren Strukturen, überzeugender Technik und feinster Klangausprägung.

Was macht gute Ideen noch besser? Antwort: Die Fähigkeit weiter zu denken, zu probieren und zu tüfteln. Vieles geht noch besser und einfacher zu lösen, es gibt immer wieder überraschende Spielräume für kleine Revolutionen…

Werkstatt

Unsere Orgelbauwerkstatt finden Sie unmittelbar oberhalb der Kirche von Oberharmersbach. Das im Kern aus den 1960-er Jahren stammende Gebäude wurde in drei Bauabschnitten auf die Anforderungen des heutigen Orgelbaus zugeschnitten.

Um den zentralen Bankraum gruppieren sich alle wesentlichen Einrichtungen zur Gewährleistung reibungsloser Arbeitsabläufe.
Der übersichtlich angelegte Maschinenraum ermöglicht Wirtschaftlichkeit und Effizienz in Zuschnitt und Weiterverarbeitung unserer Orgelbauhölzer.

Im rückwärtigen, ruhigen Bereich der Werkstatt bilden „Pfeifenbude“ und „Intonation“ den wichtigen Klangbereich.
Mit ca. 750 m3 umbautem Raum, Hebezug-Ausstattung, Lageremporen und Arbeitsgalerie ist der Montagesaal auch für große Aufgaben geeignet.

Ein Planungs-Büro als Ideen-Schmiede, ein Verwaltungsbüro, ein Raum für Orgel-Leder und Dichtmaterialzuschnitt, ein Schrauben –und Kleinteilelager sowie eine „Aservatenkammer“ vervollständigen die Ausstattung.
Aus Sicherheits- und Platzgründen haben wir unsere Metallbearbeitung und Eisenschmiede außerhalb der Holzwerkstatt eingerichtet.

Crew

Jörg Backeberg:
Ausbildung, Feinmechanik, Gehäusebau, Montage, Planung, Restaurierung, Service, Spielanlagen, Trakturen, Windladen
Markus Bieler:
Intonation, Feinmechanik, Montage, Pfeifenbau, Restaurierung, Revision, Service
Joachim Frede:
Aussendienst, Stimmung und Wartung, Revisionen, Windanlagen
Christian Kroll:
Administration, Ausbildung, Gehäusebau, Kalkulation, Konstruktion, Montage, Planung
Alois Schwingshandl:
Intonation, Mensuren, Mensurentheorie, Pfeifenbau, Restaurierung
Alain Soulliard:
Gehäusebau, Montage, Rastrierung, Restaurierung, Service, Trakturen, Windladen
Simon Siebel:
Spielanlage, Registersteuerung, Rastrierung, Montage
Claudius Winterhalter:
Administration, Entwürfe, Intonation, Konzeptentwicklung, Planung

Der Orgelbauer als Dienstleister und Restaurator

Durch das vielseitige Leistungsvermögen meiner erfahrenen Werkstatt-Crew sind wir in der Lage, nach wie vor in der traditionellen Dreiteilung klassischer Orgelbaubereiche zu arbeiten.

  • Planung und Realisierung neuer Instrumente
  • Stimmung, Instandhaltung, Revision bestehender Orgeln
  • Restaurierung aller Systeme

Im Orgelbau gibt es zunehmend einen Trend zu Spezialisierungen innerhalb der drei Bereiche. Wir denken nicht so. Für uns ist die laufende Instandhaltung und Pflege von Instrumenten aller Couleur ebenso wichtig wie die Reinigung, Schimmelbekämpfung und Revision älterer Werke. Natürlich ist auch das inzwischen wegen besonders hoher Anforderungen als eigenes Fachgebiet etablierte Restaurierungswesen ein fester Bestandteil unsrer Arbeit.

Bei der Pflege und Wartung von geografisch weit entfernten Orgeln arbeiten wir mit Vorort-Kollegen unsres Vertrauens zusammen. Das mindert für den Auftraggeber die Kosten und für uns das Risiko langer Fahrten auf überfüllten Straßen.

Setzen Sie als Kunde von der Instandhaltung und Pflege bis zur Reinigung mit technisch-klanglicher Revision ihrer Orgel auf die bewährte Zuverlässigkeit eines Orgeldienstleisters mit 60 Jahren Erfahrung. Ob wertvoll oder schon etwas störungsanfällig, ob mechanisch, elektrisch oder pneumatisch: Ihr Orgel-Instrument hat die bestmögliche Behandlung verdient.

Die fachliche Information des Auftraggebers am Beginn und während eines Orgelbauprojektes ist bei uns Chefsache. Sie erhalten auf alle Fragen rund um das Thema kompetente Antworten u.a. zur Konzeptentwicklung, Prospektgestaltung und Kostengröße…

Ganz oben steht die Qualität

Nicht alles was für eine Orgel benötigt wird, können/wollen wir selbst herstellen. Wie heute allgemein verbreitet im Orgelbau, hat sich die Zulieferung von (großen) Metallpfeifen durch einen spezialisierten Pfeifenbauer durchgesetzt.
Ähnliches gilt für spezifische Traktur-Bestandteile, für Orgelleder, Filze und für elektrische/elektronische Bauteile. Und natürlich baut wohl kein Orgelbauer der Welt das elektrische Windschleudergebläse selbst.

Für die umfangreichen Holzarbeiten an einer Orgel besitzen wir mit aktuell ca. 150 m3 einen ansehnlichen Bestand lufttrocken gelagerter Eichen, Obst- und Nadelhölzer sowie Ebenholz. Hochwertige Mehrschichtplatten aus Eiche/Fichte lassen wir in Sondermaß anfertigen.

Unsrem eigenen Qualitätsanspruch folgend, sind nachstehende Zulieferer/freie Mitarbeiter bei uns gelistet:

Selbstverständlich stammt bei Instandsetzungen und Restaurierungen so gut wie alles aus eigener handwerklicher Fertigung.